Teil 1)
Von Ramsey
Clark
In der Nacht vom 16. zum 17. Januar schienen die Sterne über dem
Irak, kaum anders als 4000 Jahre zuvor, als Hammurabi in Babylon am Euphrat
König war. Zur Erinnerung des Irak gehörte die große Bibliothek
Ashurbanipals in Ninive am Tigris mit ihrer Sammlung aller existieren-
der Schriften aus allen bekannten Sprachen und der legendäre »Palast
Ohnegleichen«, den es vor 3000 Jahren einmal gab. Die Träume
Alexander des Großen starben mit ihm in Babylon, als er vor über
2000 Jahren versuchte, die Welt zu erobern. 1258 verwüstete Kublai
Khans Bruder Hulegu Bagdad und ließ den Kalifen hinrichten; innerhalb
zweier Generationen war das Reich der Khans wieder verschwunden. Und die
Menschen bestellten weiter die Felder, bevölkerten die Städte
und nahmen die Bruchstücke vieler Kulturen und Ethnien, die mit dieser
Region in Berührung gekommen waren, in sich auf.
In der Dunkelheit dieser frühen Stunde strömten der Euphrat
und der Tigris ruhig dem Golf entgegen. Dieselben Sterne wurden zu stummen
Zeugen eines weiteren, seiner Natur und seiner Intensität nach noch
nie dagewesenen Ausbruchs menschlicher Gewalt. Der Wind wehte mild durch
die Palmenblätter. In verdunkelten Städten, Ortschaften und Bauernhöfen
versuchten Männer, Frauen und Kinder zu schlafen, obwohl sie nicht
wußten, was die Nacht für sie bereithielt. In Kuwait warteten
die noch verbliebene Bevölkerung und die durch Hundert- tausende weiterer
Soldaten im Südirak gedeckten irakischen Besatzungs- truppen auf den
Krieg. Südlich davon waren 540.000 US-Soldaten und 150.000 Soldaten
aus weiteren Ländern in Alarmbereitschaft und fragten sich besorgt,
was mit ihnen geschehen würde. Man hatte ihnen gesagt, sie würden
direkt gegen einen gefährlichen und mächtigen Feind zu kämpfen
haben.
110.000 Luftangriffe, 88.500 Tonnen Bomben
Am 17. Januar 1991, morgens um 2.30 Uhr, fielen die ersten Bomben, und
zweiundvierzig Tage lang flogen US-Flugzeuge durchschnittlich alle 30 Sekunden
Angriffe auf den Irak. Durch den Einsatz von US-Technologie wurde die Wiege
der Zivilisation zerstört, und US-Präsident George Bush sen.
bezeichnete diesen Vorgang als Befreiung.
Ohne auch nur einen Fuß auf irakischen Boden zu setzen oder in
Kampfhandlungen mit irakischen Truppen einzutreten, zerstörte die
US-Armee durch Luftangriffe und Raketen innerhalb von sechs Wochen systematisch
Leben und lebenswichtige Infrastruktur im Irak. Inner- halb der ersten
24 Stunden wurden 2.000 Angriffe geflogen. Schon nach wenigen Stunden war
die Stromversorgung des Irak zu 90 Prozent beschädigt oder zerstört.
Wenige Tage später »floß kein einziges Elektron mehr«.
Bis in die letzten Tage des Krieges hinein nahmen viele Millionen Dollar
teure Raketen Kraftwerke ins Visier, damit das Land weiter ohne Stromversorgung
bleiben würde, während die Wirtschaftssanktionen die Kraft der
Überlebenden schwächten. Nach weniger als drei Wochen berichtete
die US-Presse über militärische Berechnungen, nach denen die
Explosivkraft der zu diesem Zeitpunkt abgeworfenen Bombenlast bereits die
der gesamten alliierten Luft- offensive während des Zweiten Weltkriegs
überstieg.
Insgesamt waren während des Luftkriegs gegen den Irak bei 110.000
Luftangriffen 88.500 Tonnen Bomben abgeworfen worden, das sieben- einhalbfache
Äquivalent der Atombombe, die seinerzeit Hiroshima zerstörte.
Es wurden landungsfreie Einsätze aus Entfernungen geflogen, die bis
zur Barksdale-Luftwaffenbasis in Louisiana und zur Insel Diego Garcia im
Indischen Ozean reichten - nur um zu zeigen, daß das möglich
war. Von Schiffen und Unterseebooten im Indischen Ozean, im Golf und im
Mittelmeer wurden Tausende von Raketen abgefeuert. Bei mehr als 93 Prozent
der Bomben handelte es sich nicht um Lenkwaffen, und auch viele der lasergesteuerten
Bomben und Raketen trafen nicht ihr Ziel. Unter den Waffen befanden sich
auch fünf Tonnen schwere Benzin-Luft-Brandbomben, die eine Druckwelle
annähernd der von Atomwaffen geringerer Stärke erzeugen. Über
Basra und den von Autos verstopften Nationalstraßen wurden Fächerbomben
mit 250 Minibomben abgeworfen, die über eine Fläche von einem
halben Hektar 500.000 rasiermesserscharfe Hochgeschwindig- keitsschrapnelle
ausstoßen können. Napalmbomben wurden gegen Menschen und dazu
eingesetzt, Bohrlöcher in Brand zu setzen.
Kein Wasser, kein Strom, kein Telefon
Schon nach drei Tagen gab es im Irak kein fließendes Wasser mehr.
Viele Wochen lang holten sich die Menschen in Bagdad - ohne daß Fernsehen,
Radio oder Zeitungen sie hätten warnen können - ihr Trinkwasser
mit Eimern aus dem Tigris. Die irakische Nachrichten- agentur und der Sender
von Bagdad verloren sechs Funkstationen, zwölf Fernsehstationen und
fünf Radiostationen.
Das Telefonnetz des Irak wurde schon in den ersten Kriegstagen zerstört.
Laut Bericht der Untersuchungsmission der Internationalen Union für
Telekommunikation (ITU), die von Juni bis Juli 1991 im Irak bereiste, waren
400.000 der 900.000 Telefonverbindungen des Irak zerstört worden.
Vierzehn zentrale Verbindungsstationen waren irreparabel zerstört
und dreizehn weitere auf unbestimmte Zeit funktionsunfähig gemacht.
Fehlende Kommunikationsmittel waren das größte Hindernis
für die Aufrechterhaltung organisierter sozialer Aktivitäten
der Versorgung der Kranken und Verwundeten. Die Zerstörung der Transportverbindungen
verschärfte das Problem noch. In einem Land, das sich um zwei Flüsse
herum gruppiert, wurden 139 Auto- und Eisenbahnbrücken beschädigt
oder zerstört, 26 davon allein in der Provinz Basra. Ferner wurden
Nationalstraßen und andere Straßen getroffen, was das Reisen
auf ihnen zum Alptraum macht. Straßenwachten wurden bombardiert,
um die Reparatur der Straßen zu verhindern. Alle Arten von zivilen
Fahrzeugen, Lastwagen, Busse und sogar Taxis entlang der großen Straßen
des Irak, wurden angegriffen.
Angriffe auf alles, was lebenswichtig ist
Die acht jeweils mehreren Zwecken dienenden großen Dämme
des Irak wurden wiederholt von Bomben getroffen und schwer beschädigt.
Damit wurden Überflutungskontrolle, städtische und industrielle
Wasserversorgung, Bewässerung und Wasserkraftgewinnung simultan außer
Funktion gesetzt. Vier der sieben Wasserpumpstationen des Irak wurden zerstört.
Bomben und Raketen trafen 31 örtliche Wasser- und Abwasserwerke. Abwasser
lief in den Tigris und in die Straßen Bagdads, wodurch zu den sonstigen
Todesursachen noch durch Wasser übertragene Krankheiten hinzutraten.
In Basra brach das Abwasser- system vollständig zusammen. Die Filteranlagen
zur Reinigung des Wassers wurden landesweit in einen unbrauchbaren Zustand
versetzt.
Das Lager und Transportsystem des Irak für landwirtschaftliche
Produkte und Nahrungsmittel wurde direkt und systematisch angegriffen.
Bis dahin stammte die Hälfte der landwirtschaftlichen Produktion des
Irak von bewässertem Land, und sämtliche Bewässerungssysteme
für dieses Land - samt aller Vorratsbecken, Staudämme, Pumpstationen
und Drainageprojekte - wurden angegriffen. Die Bauern konnten das Land
nicht mehr be- und entwässern, wodurch die Nahrungsproduktion auf
die Hälfte sank. In großen Teilen der Provinz Basra drang Salzwasser
in den Boden. In der Provinz Bagdad wurden mindestens drei, in der Provinz
Asra sieben Warenlager mit Nahrungsmitteln getroffen, und in der Provinz
Al-Quadissiya wurden sämtliche Warenlager der Allgemeinen Gesellschaft
für Nahrungsmittel des Irak zerstört, ebenso wichtige Lager für
Pestizide. Ferner wurden drei verschiedene Einrichtungen der Irakischen
Datengesellschaft beschädigt. Die Viehherden wurden dezimiert - bis
Sommer 1991 gingen von insgesamt zehn Millionen dreieinhalb Millionen Schafe,
außerdem zwei Millionen Rinder vor allem wegen Futtermangel verloren.
Die Geflügelproduktion des Landes wurde zu 90 Prozent vernichtet.
Im ganzen Land wurden methodisch Getreidesilos attackiert und Hunderte
Bauernhöfe und Farmgebäude angegriffen. Die einzige Traktorenfabrik
und die wichtigste Düngemittelfabrik des Landes wurden bei Bombenan-
griffen zerstört, bei denen sechzehn Menschen ums Leben kamen.
Im Juni 1992, mehr als ein Jahr, nachdem der Irak aus Kuwait vertrieben
worden war, ohne daß deshalb die Sanktionen aufgehoben worden wären,
ließen die Vereinigten Staaten im Norden des Irak in der Nähe
von Mosul Korn- und Weizenfelder mittels Brandbomben in Flammen aufgehen.
Durch die US-Bombardements wurden 28 zivile Krankenhäuser und 52
örtliche Gesundheitszentren getroffen. Das Zubair-Krankenhaus in der
Provinz Basra stürzte unter dem Bombardement vollständig ein.
Im Psychiatrischen Krankenhaus Ibn Rashid südöstlich von Bagdad
brachen die Decken auf die Betten der Patienten herunter. Im Ulwiyya-Entbindungshospital
wurden Säuglinge und Mütter von Schrapnell- und Glassplittern
getroffen. Die Ausbildungsklinik und Krankenpflegeschule in Hilla wurde
bombardiert. Fünf medizinische Militäreinrichtungen des Irak
wurden ebenfalls beschädigt.
Die Bomben der Alliierten beschädigten 676 Schulen, 38 davon wurden
völlig zerstört. Acht der getroffenen Schulen waren Teil von
Universitäten. Selbst Moscheen, sonstige religiöse Gebäude
sowie historische Stätten wurden von den Angriffen der USA nicht verschont,
obwohl das Pentagon insistierte, sie hätten nicht zu den Zielen gehört.
Nach amtlichen Berichten des Irak wurden allein in Bagdad 25 Moscheen getroffen;
weiteren Berichten zufolge wurden darüber hinaus im Rest des Landes
31 Moscheen beschädigt. Während der ersten Februarwoche 1991
sah ich in Basra zwei Moscheen, die völlig zerstört waren, sechs
schwer beschädigte Moscheen und drei beschädigte christliche
Kirchen. Die 900 Jahre alte Kirche des Heiligen Thomas - die sich mehr
als 1.500 Kilometer von Kuwait entfernt, nämlich in Mosul befindet
- wurde angegriffen, ebenso wie die Mutansiriya- Schule, eine der ältesten
Islamschulen im Irak.
Ferner wurden viele Fabriken von Bomben getroffen. Sieben Textilfa-
briken wurden beschädigt, ebenso wie fünf technische Fabriken,
fünf Baubetriebe, vier Autofabriken, drei Chlorfabriken, eine große
Fabrik zur Produktion von Ammonium für den Export und 16 chemische,
petro- chemische und Phosphatfabriken. Eine große Fabrik für
Subkutans- pritzen in Hilla wurde von lasergesteuerten Raketen getroffen.
Alle drei großen Zementfabriken des Irak wurden bombardiert. Zwölf
große Baugesellschaften berichteten über ausgedehnte Beschädigungen
ihrer Einrichtungen. Die Bagdader Fabriken der Al-Sa'ad-Gesellschaft, die
Al-Balsam-Kosmetikgesellschaft, die Bagdader Gesellschaft für Rasierwaren,
die Akad-Kleiderfabrik und die Muwaffak J. Janna-Fabrik wurden alle völlig
zerstört.
Die Ölindustrie des Irak war eines der wichtigsten Ziele. US-Flugzeuge
trafen elf Ölraffinerien, fünf Pipeline- und Ölproduktionsanlagen
sowie Pipelines für den Ölexport und zahlreiche Tanks zur Öllagerung.
Drei Öltanker wurden versenkt und drei weitere in Brand gesetzt.
Der Internationale Saddam-Flughafen und der Al-Muthana-Flughafen wurden
angegriffen, ebenso die dort stehenden Passagier- und Frachtflugzeuge.
Bahnhöfe und Eisenbahnumschlagplätze,Transport- zentren, Busstationen
und Fahrzeugabstellplätze wurden überall im Land systematisch
attackiert.
»Höllischer Alptraum aus Feuer und
Rauch«
Gleichzeitig mit dem Bombardement der Infrastruktur und der lebenswichtigen
Einrichtungen des Landes wurden Tausende irakische Zivilisten getötet.
Die Angriffe auf die lebenswichtigen infra- strukturellen Einrichtungen
stellten sicher, daß viele weitere tausend Menschen sterben würden,
die sich nicht einmal in der Nähe des Feuers der Gefechte befanden.
Dr. Q. M. Ismail, der Direktor des Zentralen Saddam-Kinderkranken- hauses
in Bagdad, hatte in der Nacht, als die Bomben zu fallen begannen, Dienst.
40 Säuglinge lagen in der Nähe ihrer Mütter in ihren Brutkästen.
Als der Strom ausfiel, hörten die Brutkästen zu arbeiten auf.
Inmitten des Kriegsdonners rings um sie herum rissen die verzweifelten
Mütter ihre Kinder an sich und eilten in den Keller. Sechs Stunden
später waren 20 der Kinder tot. »Diese 40 Mütter wurden
beinahe wahnsinnig«, erinnerte sich Dr. Ismail. »Ich werde
den Anblick dieser Frauen nie vergessen.«
Am 11. Februar berichtete die US-Presse auf Basis der Mitteilungen General
Richard Neals über die Bombardierung Basras, Basra sei »eine
Stadt von militärischer Bedeutung«. (Wie Norfolk, Oceanside,
Omaha, San Antonio, San Diego, Watertown und viele, viele andere amerika-
nische Städte?) Während der dritten Woche des Krieges war Basra
»ein höllischer Alptraum aus Feuer und einem Rauch, der so dicht
war, daß Zeugen sagten, über mehrere Tage hinweg sei die Sonne
kaum zu erkennen gewesen. ... [Das Bombardement] hat ganze Straßenzüge
dem Erdboden gleichgemacht ... [und es gibt] Bombenkrater von der Größe
eines Fußballfelds sowie eine enorm hohe Zahl von Opfern.«
(Paul Walker, Direktor des Institute for Peace and International Security
am MIT, zitiert in Los Angeles Times, 5. Februar 1991)
Die Großregion Bagdad wurde täglich bombardiert. Am 12. Februar
berichteten Journalisten in Bagdad über mehr als 25 Explosionen in
der Zentralregion der Stadt. Sechs Tage später führten die Alliierten
ein heftiges, zwei Stunden währendes Bombardement durch, das um 23
Uhr begann. Ein Journalist schrieb über diesen Angriff: »Raketen
begannen, an den Fenstern des al-Rashid-Hotels vorbeizufliegen. Vor dem
Röhren hoch fliegender Flugzeuge im Hintergrund konnte man etwa alle
zehn Minuten das Summen einer Lenkrakete hören, das von einer furchtbaren
Explosion, die das gesamte Hotel erschütterte, gefolgt wurde.«
(The Guardian, 20. Februar 1991)
Zu den »harten Zielen« in Bagdad gehörte auch der Bombenbunker
von Amariyah, der in den Morgenstunden des 13. Februar von zwei Raketen
getroffen wurde, wobei Hunderte Zivilisten, hauptsächlich Frauen und
Kinder, starben.
Zwei Tage vor dem Waffenstillstand, am 27. Februar um 1.35 Uhr morgens,
verkündete der Irak seinen Rückzug aus Kuwait. Offenbar als Antwort
darauf wurde Bagdad ein weiteres Mal Ziel eines heftigen Angriffs, der
von einem Bewohner als »schlaflose Nacht des Schreckens« beschrieben
wurde.
Tote des Feindes interessierten nicht
Der Angriff auf das Militär des Irak, das kaum minder wehrlos war
als die Zivilbevölkerung, war von unbarmherziger Härte. Auf das
Militär wurden mehr als 40.000 Tonnen Bomben abgeworfen, oft in der
Nähe der Zivilbevölkerung. B-52-Bomber bombardierten militärische
Aufmarschgebiete aus extrem großer Höhe. Schätzungen über
die Zahl der irakischen Soldaten, die bis zum Ende des Bombardements getötet
wurden, beliefen sich damals auf 100.000 bis 200.000. Am 22. März
1991 schätzte die Defense Intelligence Agency die militärischen
Opfer des Irak auf 100.000.
Kurz vor Ende des Bombardements, während die US-Truppen ihren Vormarsch
auf Kuwait City und den Irak planten, meinte der US-General Kelly über
die irakischen Streitkräfte: »Es wird nicht mehr viel von ihnen
übrig sein.« Auf die Frage nach einer Schätzung der Zahl
getöteter irakischer Soldaten und Zivilisten antwortete General Colin
Powell: »Das interes- siert mich nun wirklich nicht besonders.«
General Schwartzkopf verfolgte eine strikte Politik, nach der die Toten
unter der irakischen Bevöl- kerung nicht gezählt werden sollten.
Beide Generäle verletzten mit ihren Praktiken internationales Recht,
das die Achtung vor den Toten des Feindes, ihre Identifizierung, die Benachrichtigung
ihrer Familien und das ihnen zustehende religiöse Begräbnis verlangt.
Die Amerikaner wissen ja schließlich, wie sie in bezug auf ihre in
Vietnam und in früheren Kriegen vermißten Soldaten empfinden.
(Übersetzung: Michael Schiffmann)
aus: junge Welt, v. 26. 02. 2001
Teil 2: Abschlachten
in der Wüste
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