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[Prozeß ] [ Hintergrund ] [ Petition ] [ Unterstützung ] [ Kunst]


Fernando Eros Caro ist der Erstgeborene eines aztekischen Vaters und einer Yaqui Mutter.
Die Mitglieder der Caro Familie waren Erntearbeiter in Imperial Valley von Kalifornien.
Schon als Baby schwach, würde Fernando's Gesundheit weiterhin von den landwirtschaftlichen Pestiziden, die ständig in und um ihr Haus herum in der Atemluft und im Trink- und Waschwasser vorhanden waren, beeinträchtigt. Als Farbige  litt die Familie Caro an zermürbender Armut und sklavengleichen Bedingungen, welche Fernando's Vater zu Alkoholismus und Brutalität gegenüber seiner Frau und seinen ältesten Sohn trieben. Fernando litt under schweren Schlägen nicht nur von seinen Vater und Onkel, sondern ebenso von seiner Mutter, die glaubte sie würden ihn stärker machen. Seine einzige Zuflucht war seine Großmutter, die starb als er sechs Jahre alt war.

Fernando wuchs auf als ein ruhiger, einsamer und hart arbeitender Junge, der die unangenehmen Hausarbeiten erledigen mußte, bevor er die Schule besuchen konnte, wo er für das Sprechen seiner Muttersprache (Spanisch) geschlagen wurde. Während seiner Schulzeit arbeitete er als Flaggenjunge, wo er mit Fahnen die mit Pestiziden zu besprühenden Stellen auf den Feldern für die Flugzeuge markierte. Es wurde ihm kein Schutz gegen die gefährlichen Pestizide gegeben, welche die giftigen Wirkungen auf seine schwindende geistige Gesundheit verstärkten. Obwohl er viel studierte, bekam er nur durchschnittliche Noten.Trotzdem schaffte er es, ein Minoritätenstipendium an der San Diego Staatsuniversität zu bekommen um Technik zu studieren.
Studenten, die einer Minderheit angehörten, wurden in streng abgetrennten Wohnbereichen untergebracht.
Er verfiel in einen Schwächezustand, verstärkt durch seine gestörte geistige Gesundheit. Fernando wurde suizidgefährdet, lethargisch und zunehmend depressiv. Da er an Schlaflosigkeit und Halluzinationen litt, wurde sein Studium vorzeitig beendet.

Er trat dem US Marine Corps bei, wo er aus erster Hand Zeuge rassistischer Diskriminierung wurde. Er ging eine unglückliche Ehe ein, aus der drei Kinder hervorgingen. Er wurde aus der Marine entlassen und von seiner Frau geschieden, nachdem er wegen Entführung verhaftet wurde. 

Er fand Arbeit in einer Pestizidfabrik, wo er täglich Kontakt mit gefährlichen toxischen Chemikalien hatte. Die Pestizide, die bei den Insekten die Nerven-Muskelübertragung lähmen sollten, verursachten abnormale Gefühle und aggressives Verhalten, gestörtes Urteilsvermögen, riefen verstärkt Suizidtendenzen und verstärkte Depressionen bei den Werksarbeitern hervor.

Am 25. August '80 wurde Fernando während seiner Arbeit in der Fabrik wegen des Mordes an zwei weißen Opfern festgenommen. Er beteuerte seine Unschuld. Er durfte weder vor dem Schuldspruch noch während der Festsetzung des Strafmaßes aussagen.
Die Geschworenen verurteilten ihn zum Tode.

Er ging in Revision gegen die Verurteilung.
Am 19.August`96 wurde die Revision abgelehnt.
Der Countdown für die Hinrichtung hat begonnen...


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