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Home » Archive » Terror und Verfolgung in Togo

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Terror und Verfolgung in Togo  

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humanrights.de
NEU: Kein Passbeschaffungstermin mit der Botschaft von Togo!
Am 31. 1. fuhrte der Bundesgrenzschutz gemeinsam mit der togoischen Botschaft einen Sammeltermin zur Passbeschaffung für Togolesische Flüchtlinge in St. Augustin bei Bonn durch.
  
<Flugblatt  >     <Bericht  von einem Betroffenen>
Encore une fois, les autorités allemands s'apprêtent à rapatrier les réfugies togolais: le 31 janvier, il est organisé à St. Augustin près de Bonn un rassemblement en complicité avec l'ambassade du Togo dans la centrale du Bundesgrenzschutz. < En Francais >

 

Alltäglicher Terror und Verfolgung in Togo.

Einführung durch Komivi Leonard Attoh

In Togo herrscht seit über dreißig Jahren eine Militärdiktatur. Die europäische Union hat ihre Zusammenarbeit mit togoischen Regierungsstellen seit den blutigen Übergriffen der Armee gegen Oppositionelle 1992 ausgesetzt. Diese Entscheidung wurde Ende 1998 erneuert, nachdem die Präsidentschaftswahlen manipuliert und kurz darauf Oppositionspolitiker und mehrere hundert weitere Personen durch Sicherheitskräfte ermordet worden waren. Folter gehört seit zehn Jahren zur systematischen Praxis der Sicherheitskräfte. Aus den letzten Jahren sind Dutzende Fälle von verschwundenen Personen dokumentiert. Nach einem Bericht von amnesty international vom Mai 1999 herrscht in Togo "ein Klima von Straflosigkeit für Mord, Folter und andere Menschenrechtsverletzungen. Bis heute hat sich daran nichts geändert. < Siehe mehr>

 

Dokumentationen über die Menschenrechtsverletzungen unter der Militärdiktatur

 

 

Demonstration gegen Eyadéma am Nationentag Togo auf der Expo 2000 am 25. Oktober !
4000 Tote in 10 Jahren... auf dem Alter des verzweifelten Kampf für die Demokratie 

"Trouble bei Togo" - Presseberichten in Deutschland und Togo zu der Protesten gegen Eyadéma

Die offiziellen Zeitung der EXPO widmet über drei Seiten an Höhepunkte "des ganz und gar nicht normalen Nationentages" : der übliche Ablauf der Nationentage ist kräftig durcheinandergeraten. Die geplante Visite des Staatsoberhaupts am Togo-Pavillon fiel ersatzlos aus. ( als PDF
"Eyadema ist ein Mörder!" riefen die Demonstranten, (die) Menschenrechte einfordern. Gemeinsam mit dem Menschenrechtsverein wollten die Togolesen auf die Zuständen in ihrem Land aufmerksam machen.

Pavillon ohne Präsident.
"Er hat Angst", sagt Sprecher Kokou zufrieden. Die Tänze gerieten ebenso in den Hintergrund wie die Rede des Präsidenten, der die Kritik an seinem Regime - unter anderem auch dezent von der Vertreterin der Bundesregierung vorgetragen - als Lügen zurückwies.
 

Presse-Echoes aus Togo

Unter dem Titel "Warum der General seine Reise unterbrach" berichtet die togoische Zeitung Le Temps in ihrem Leitartikel über den katastrophische Europatournée und erwähnt dabei der Menschenrechtsverein Bremen.
< En Francais >
Der Bericht der togoische "Le Regard" über die Ereignisse am 25. Oktober: In Konfrontation mit steinwerfenden Protestlern (Ékpémog) in Deutschland, konnte der Präsident nur unter Polizeischutz aussteigen.
< En Francais >
"- Vraiment, las réfugiés togolais en Allemagne ne sont pas sérieux. Nein, sie sind wirklich nicht ganz bei Trost, die togolesischen Flüchtlinge in Deutschland!"
Der togoische Liga der Menschenrechte organisierte ein Seminar über "Sensibilisierung gegen Folter" im Rahmen einer Kampagne mit Amnesty International.
< En Francais >
   

 

 

Togo - Gestern und Heute - Beiträge von Flüchtlingen aus Togo
Informative Homepage zu Togo

 

Internationale Presse

Deutsche Presse

  • Angst vor der Staatsmacht Hamburg: Togoerinnen nach Sprung aus Fenster schwer verletzt. Kritik an »Residenzpflicht« . junge Welt 16.10.2000
  • Reden ist Asyl, Schweigen ist Folter.
    Ouro-Adjele Tchao soll in die westafrikanische Militärdiktatur Togo abgeschoben werden.
    Er war zwar politisch aktiv, aber nicht auffällig genug. Und er ist nicht der einzige. TAZ 18.7.2000.
  • "Nicht gänzlich ohne Risiko"
    Togolese soll aus Hamburg abgeschoben werden. Sein Bruder wurde bereits ermordet. TAZ 29.5.2000
  • "Schäbiges Experimentieren mit Flüchtlingsrechten" Landesbehörden setzen Asylbewerber regelmäßig unter Druck und gefährden sie dabei. Berliner Zeitung 15.11.2000
  • Schnelle Urteile. Eisenach: Rechtsextremistischem Überfall folgen Strafen bereits sieben Wochen nach der Tat. junge Welt 21.09.2000
  • Projekt Afrikanische Union OAU-Vollversammlung sah EU als Vorbild.
    Afrikas Krisen in Lomé auf der Tagesordnung. junge Welt Ausland 14.07.2000
  • Teures deutsches Handwerk Ausländerbehörde schiebt Flüchtlinge in Privatjets ab.
    Der Flug nach Burkina Faso und Togo kostete 115.000 Mark. Taz 9.9.2000
  • Flieger-Orgie Abschiebeaktion wird scharf kritisiert. TAZ 27.7.2000
  • Von der Mohrenstraße bis Hoyerswerda. TAZ 6.5.2000
  • Auch wo Berichte des Aussenministeriums vor der Lage in Togo warnen, ist dies kein Hinderungsgrund für Abschiebungen. Aus: Rot-grüne Asylpolitik Bittere Bilanz von Pro Asyl zum Tag des Flüchtlings.

Adressen & Kontakt:
 

Internationaler Menschenrechtsverein Bremen e.V.
Wachmannstr. 81 - 28209 Bremen 
Tel: 0421 5577093   Fax: 0421 5577094 
Email: mail@humanrights.de