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Home » Länder » Togo » Ouro Salim Madougou von Absciebung bedroht S.O.S Ouro Salim MadougouEinem aktiven Kämpfer für Menschenrechte und Vater einer Familie, der seit zehn Jahren als Angestellter in München tätig ist, droht die Abschiebung. M.Ouro Salim Madougou,togoischer
Asylantragsteller, wohnhaft in der Volkart Str.41 war von Januar 2001 bis
April 2002 amtierender Bundespräsident der PDR (Partei für Demokratie
und Erneuerung) sowie von 1997 bis Januar 2001 amtierender Vorsitzender
der PDR- Abteilung in München. Er hat darüber hinaus seit dem
Kongress in Hamburg im April 2002 den Posten als Internationaler Sekretär
inne,der für soziale und humanitäre Angelegenheiten der PDR in
Europa zuständig ist.
M. Ouro Salim kam am 8. Mai 1992 nach Deutschland. So wie viele andere tausende von Mitgliedern der demokratischen Opposition und Kämpfern für Menschenrechte mußte er vor den drohenden Repressionen der Armee des togoischen Dikators General Eyadéma fliehen. Im Mai 1992 stellte M. Ouro Salim einen Asylantrag auf der Münchener Ausländerbehörde. Am 19. Oktober im gleichen Jahr fand er eine Stelle in einer Recycling-Firma vor Ort. Seit über zehn Jahren arbeitet er mit Genauigkeit und Zuverlässigkeit als Fahrer für diese Firma und wird von seiten seines Arbeitgebers und seiner Kollegen sehr geschätzt. M. Ouro Salim hat nie Sozialhilfe bezogen. Dieser Mann, der am 25 Januar 1968 in Sokodé geboren wurde und nun nahezu perfekt die deutsche Sprache beherrscht, holte im August 1994 seine Ehefrau Tchathamina Amavi nach Deutschland. Seit dieser Zeit haben sie zwei Kinder, Moubarak (7 Jahre alt) und Anouar (5Jahre alt), die beide in München geboren sind. Moubarak geht in die erste Klasse der Grundschule am Dom Pedro Platz und Anuar besucht den Kindergarten. Beide sind gut integriert und werden von ihren Kameraden und Lehrern bzw. Erzieherinnen sehr gemocht. Diese integrierte friedliche Familie ist auf Grund des politischen Engagements von Madougou Ouro Salim seit einigen Monaten in Bayern von der Abschiebung bedroht. Alle juristischen Mittel, die eingesetzt wurden, um die Abschiebung zu verhindern, sind von den bayrischen Gerichten zurückgewiesen worden. Die Familie war im Gegenteil dazu gezwungen, einen Passierschein zu unterschreiben. Politiker M. Madougou in GefahrEs ist nicht übertrieben, die PDR, in der M. Madougou einer der engagiertesten Verantwortlichen darstellt, als eine der aktivsten politischen Organisationen im deutschen Exil zu bezeichnen. Die Aktivisten sind dadurch jedoch auch gefährdet.Im Oktober 2000, als Bassirou Ayeva, Vorsitzender der PDR in Europa die Togoer unabhängig ihrer politischen Partei oder Vereinigung dazu mobilisieren konnte, gegen den für die Expo 2000 angekündigten Besuch von General Eyadéma in Hannover zu demonstrieren, hat M. Ouro Salim für die Beschaffung eines Busses gesorgt und die Delegation aus München zu den Örtlichkeiten der Demonstration gefahren. Vor kurzem, während der Aktion „SOS-TOGO, Kampagne für die Rettung der Republik“, die vom 11. bis zum 26. Oktober 2002 von der PDR in Europa organisiert wurde, hat M. Madougou eine Delegation nach Bremen mobilisiert, die an der Protestwahl gegen die Wahlen in Togo teilnahm. ( genaueres dazu schriftlich und in Form eines Videos auf unserer Web-Site) Es bleibt festzustellen, dass alle seit Jahren durchgeführten politischen Demonstrationen im Kampf gegen die Diktatur, den Aktivisten Ouro Salim Madougou sehr bekannt werden ließen. Sein Engagement, seine Verfügbarkeit und vor allem seine Entschlossenheit, Togo in die Demokratie zu führen, in der Menschenrechte gewährleistet werden, haben aus ihm einen Kämpfer ersten Ranges gemacht. Sein Engagement hat aber auch die togoischen Behörden auf ihn aufmerksam gemacht. So war M. Ouro Salim einerseits Mit-Organisator, andererseits Moderator der am 25. Oktober 2000 in Hannover durchgeführten Protest-Demonstration, die vor laufenden Kameras einiger togoischer Journalisten und Informanten des Eyadema-Regimes stattfand. Im Namen der Gerechtigkeit Die universelle
Deklaration der Menschenrechte proklammiert in ihrem Artikel 14 folgendes:
All diejenigen Personen, die von Verfolgung bedroht sind, haben das Recht,
Asyl in anderen Ländern aufzusuchen und in Anspruch zu nehmen
Das erklärt auch die Flucht von M. Ouro Salim Madougou aus Togo und seine Ankunft in Deutschland. Seitdem hat er sich nützlich gemacht, anstatt der Gemeinschaft zur Last zu fallen und darüber hinaus zur Entwicklung dieser Gemeinschaft, in der er gezwungen ist zu leben,immer neues beigetragen. Die Familie von Ouro Salim hat bereits seit Wochen ihr normales Leben aufgegeben. Sie lebt im Zustand der Angst, nach Togo abgeschoben zu werden, wo Eyadema und seine Männer mit wahrem Staatsterror regieren. Die Familie sorgt sich auf Grund des Engagements des Vaters nicht nur um ihr Leben, sondern auch um die Chancen auf eine gute schulische Bildung ihrer Kinder, die neben den entstandenen Freundschaften durch eine Abschiebung ruiniert wird. Hinsichtlich der Rechtslage, dass heißt hinsichtlich der Gerechtigkeit, verdient M. Ouro Salim eine Rechtssprechung in seinem Sinne, da einige Gerichte, sogar in Bayern, den Aktivisten der am 25 Oktober 2000 durchgeführten Demonstration in Hannover, ihr Recht auf Asyl zugesichert hatten. Zusammenfassend und im Hinblick darauf, dass die Kinder von Madougou gut in ihrem schulischen Milieu integriert sind, Madougou als Akitivist im Exil gilt, ist den bayerischen Behörden zu raten, im Sinne der Menschlichkeit den Schutz der Familie, dessen Vater seit zehn Jahren arbeitet und regelmäßig seine Steuern gezahlt hat, zu gewährleisten. Wir rufen die bayerischen Schulen, die Kirchen, Menschenrechtsorganisationen und alle diejenigen, die an Frieden, Humanismus und Gerechtigkeit festhalten , dazu auf, die Abschiebung von Familie Ouro Salim Madougou zu verhindern. |
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