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Eelamurasu
Weekly vom 14.-20. März 2002
Demonstration gegen Abschiebungen nach Sri Lanka findet
in Deutschland statt
Der tamilische junge Mann Rajan Arumugam wurde von der Polizei inhaftiert
und trat daraufhin in einen Hungerstreik im Gefängnis. Gegen sein
drohende Abschiebung wurde am Samstag, den 9. März 2002 um 11 Uhr
eine Demonstration in Bremen veranstaltet, an der über 150 Tamilen
teilgenommen hatten. Die Demonstration wurde von dem Bremer Menschenrechtsverein
und der Solidaritätsgruppe für das Selbstbestimmungsrecht der
Tamilen organisiert.
Auf den Protestschildern, die auf der Demonstartion getragen wurden,
stand geschrieben : Keine Abschiebung von Rajan nach Sri Lanka, noch gibt
es keinen stabilen Frieden in Sri Lanka, die LTTE ist die Vertretung des
tamilischen Volkes. Auf der Demonstartion wurden Flugblätter verteilt,
in denen daraufhingewiesen wurde, dass vor kurzer Zeit ein Bombenanschlag
in Colombo verübt wurde und dass dies ein Beweis dafür ist, dass
noch kein wirklicher Frieden in Sri Lanka eingetreten ist. Trotzdem setzt
Deutschland weiterhin Abschiebungen von abgelehnten tamilischen Asylbewerbern
durch.
Der Demonstrationszug verlief durch die mit Menschen angefüllte
Innenstadt und endete dort um 13 Uhr. Die Mitarbeiterin des Menschenrechtsverein
Frau Carola verlas öffentlich das deutschsprachige Flugblatt.
Rajan Arumugam wollte am 4. März sein Visum auf der Ausländerbehörde
verlängern und wurde dann dort von der Polizei festgenommen. Es wird
befürchtet, dass er am 15. März nach Sri Lanka abgeschoben werden
soll. Im gleichen Zeitraum wurde am Mittwoch, den 6. März ein anderer
tamilischer junger Mann namens Majuran von der bremer Polizei festgenommen
und ins Gefängnis gebracht. Es wird vermutet, dass er am 5. Juni nach
Sri Lanka abgeschoben werden soll.
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